Referenzen
Blog
10.08.2021 - Metis

Der Werbeäquivalenzwert - eine umstrittene Kennzahl

Von Praktiker:innen geliebt, von Theoretiker:innen gehasst - auf diese kurze Formel könnte man den Ruf des Werbeäquivalenzwerts bringen. Der Werbeäquivalenzwert, auch Anzeigenäquivalenzwert oder AVE (von der englischen Bezeichnung Advertisement Value Equivalent) genannt, ist eine Kennzahl, um Medienarbeit zu bewerten. Die Grundidee ist einfach: Er bildet ab, wie viel eine Anzeige gekostethätte, die gleich viel Fläche (Printmedien) bzw. Dauer (Hörfunk, TV) einnimmt wie der redaktionelle Artikel. Das heißt, redaktionelle Beiträge werden in Werbeanzeigen des gleichen Umfangs umgerechnet: Ziel ist es, den Wert von Kommunikations- und Sponsoring-Maßnahmen zu messen und darzustellen. Denn: Wenn es einem Unternehmen durch aktive Kommunikationsarbeit gelingt, sehr präsent in den Medien zu sein, ist das vorteilhaft. Für Werbefläche müsste man zahlen - für redaktionellen Content nicht. Und: Redaktionelle Berichterstattung hat die Anmutung von Objektivität - Werbung nicht.
Weiterlesen
21.05.2021 - Metis

Automatisierte Medienresonanzanalyse: Was kann sie und was noch nicht?

Medienresonanzanalysen liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Medien Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Vereine oder Einzelpersonen darstellen.
So bilden sie die Basis für die Steuerung von Kommunikation. Kommunikations- und Marketingverantwortliche brauchen sie auch, um Erfolge mess- und sichtbar zu machen. Die Vorteile liegen also auf der Hand. Wer sich mit Medienresonanzanalysen schon eingehend beschäftigt hat, weiß aber auch: Sie sind recht aufwendig. Unterstützung bietet sich an – in Form von Künstlicher Intelligenz (KI). Was kann sie leisten, wo liegen ihre Grenzen?
Weiterlesen